Slowenien 2020

Slowenien 2020

Dieses Jahr war alles anders, nicht nur im Alltag, sondern auch im Urlaub!

Da richtiges Reisen auf Grund der unsicheren Entwicklungen im Zusammenhang der Coronapandemie schlicht unmöglich schien, haben wir uns kurzfristig für das landschaftlich sehr reizvolle und gut erreichbare Slowenien mit seiner verhältnismäßig kleinen Einwohnerzahl entschieden!

Die Grenzübertritte von Deutschland nach Österreich und am gleichen Tag nach Slowenien waren zügig, so dass die Anreise an einem Tag unproblematisch zu bewältigen war.

Gleich am ersten Tag in Slowenien mussten wir leider eine unangenehme Bekanntschaft mit der Polizei machen.

Offensichtlich wurden wir „frei stehend“ von einem Unbekannten telefonisch angeschwärzt und durften das „Black Camping“ 7 Uhr morgens bei der Polizei bezahlen.

Glücklicherweise lies sich der Betrag von anfänglich 85€ pro Person (x 4 Personen) auf 41,50€ insgesamt verhandeln, was dem Tarif des sich in der Region befindenden Campingplatz entsprach.

Somit entschieden wir vor Ort einen Campingplatz für die nächsten Tage zu nutzen und genossen dann die Annehmlichkeiten des Kamp Soca Bostjan, unmittelbar am Grand Canyon Soca im Triglav-Nationalpark und schlugen dort unser Basecamp auf.

Rund um Bovec konnten wir dann, mal nicht angetrieben von einem Weiterreisen, die Landschaft, verbunden mit Outdooraktivitäten, gemeinsam mit den Kindern und mitgereisten Freunden genießen.

Neben Klammwandern, Klettersteig (Via Ferrata Italia) gehen, Mountainbiken, Rafting, Wildwasserkajak, Canoyningtour und dem Besuch diverser Wasserfälle war Baden in der 9 Grad kalten Soca bei 30 Grad eine willkommene Abkühlung für Mutige.

Nach einem Umzug zum dem wunderschönen See Bohinjsko Jezero haben wir noch mehr Wassersportaktivitäten (SUP; Schwimmen; Kanu fahren) genossen.

Lohnenswert war auch der sich anschließende Besuch der kleinen überschaubaren, aber sehr reizvollen Hauptstadt Ljubljana.

Von dort aus konnten wir noch, bereits auf die Rückfahrt blickend, den nordöstlichen Teil Slowenien befahren. Vom Berg Grintovec aus in Richtung Maribor, über Schotterpisten und Waldwege, anlehnend an den Offroadreiseführer Slowenien 2 von www.MDMOT.com.

Nach einer Tagestransferfahrt nach Österreich schlugen wir die letzten Tage am Schwarzensee unser Lager auf, um von dort aus die spektakulären Klettersteige an der  Drachenwand und in der Postalmklamm erfolgreich zu bezwingen!

Im Fazit hat es den Kindern sehr gefallen nicht ständig weiterzureisen, sondern auch einmal intensiv von wenigen Standorten aus die Umgebung zu erkunden und zu genießen. Slowenien ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Sofern es die Umstände der Gesamtsituation im nächsten Jahr zulassen, wird der Norden mit Schweden und Norwegen unser Ziel sein!

Bis bald euer Pascha von www.freiheitaufraedern.de